Was, wenn sich mein Partner*in nicht mitentwickelt?

Diese Frage ploppt des Öfteren im Coaching auf.

Ich habe darauf keine Antwort, doch viele andere Fragen, die sich da anhängen.

Was ist die Wahrheit hinter der Frage? Verstecken sich Unterstellungen, Behauptungen und Unsicherheiten? 

 

Eine Unterstellung? Mein Partner*in entwickelt sich nicht. Ist das so???

„Doch, aber nicht so, wie ich das will!“

Eine Behauptung? So wie ich mich entwickel, ist es richtig und zwar nur so?

 

Und wieso ist es dir wichtig, dass er / sie sich entwickelt? Es ist doch dein Wunsch, dich zu entwickeln, oder?

 

Was ist die Wahrheit hinter der Frage?

 

Ist es Angst vor der Angst?

Altbekannte Themen: Sicherheit, Liebesentzug, Verlust, Angst vor Kritik…

Stellen wir uns doch eine andere Frage, eine passendere. 

Was willst du? 

Zufriedenheit, also im Frieden mit dir sein. Freude empfinden - bspw. Du selbst sein, oder? 

 

Du willst du selbst sein

 

Doch wie „funktioniert“ das? Wenn wir doch von „Außen“ lernen, also von Anderen lernen. Wir schauen uns Dinge ab, das hat evolutionär gesehen große Vorteile. Doch oft übernehmen wir  unreflektiert (meist sogar) diese Verhaltensweisen. Wir erkennen sie als MUSTERgültig an. Ohne uns die Frage zu erlauben, ob es auch für uns gut genug ist. Ob es sich „richtig gut“ anfühlt. 

Und vielleicht spürst du, dass das eben nicht so ist. Dass bspw. die Wege dieser Menschen, aus Familie und Umfeld, nicht mit dir in Resonanz gehen. 

Du hast jetzt die Möglichkeit, dich zu verdrehen, in dem Glauben, dass es dann passt, dass DU dann in dieses Konstrukt passt. Das ist der meist bekanntere und oft auch vorgelebte Weg. Doch du suchst nach anderen Möglichkeiten. Du möchtest etwas anders machen. Doch noch weißt du nicht wie. Es fehlt an Ausrichtung, an deiner inneren Ausrichtung. Vielleicht kompensierst du diese vorerst mit Aktionismus. Wenn sich etwas ändern soll, muss man ja auch handeln. Die Crux könnte sein, dass der Auftrag meist an unseren Partner*in übergeben wird. Einfach mal so.Der weiß von nix!  Und dann liegt der „Verdacht“ (Verantwortung) nahe. Kann ja nicht „funktionieren“, weil er/ sie sich nicht mitentwickelt.

 

Vertuscht die Angst die Unsicherheit 

Wenn wir jedoch genauer hinschauen, ist es die Angst (s.o.), die in uns steckt. Die immer da ist, um uns vor neuen unbekannten Dingen zu warnen. Wir erweitern unseren Raum. In unserem Denken und fühlen uns so frei, dass wir keinen Boden mehr unter den Füßen spüren. Wir rufen zwar nach Freiheit, doch ist sie dann da, ist sie befremdlich. In diesem Zustand ist es menschlich, dass wir ein Gegenüber suchen, der uns bestärkt, unterstützt und gut findet, was wir da tun. Uns quasi Halt gibt. 

Fühl mal, ob das für dich so sein könnte. Dass es deine Unsicherheit ist, die nach Bestätigung sucht. 

Also bist du zerrissen, weil du einerseits weißt: „Ich will mich entwickeln.“ Du weißt, es ist deine Pflicht, für dein lebendiges und harmonisches Leben. Ein Leben, in dem du FÜHLST, was gut für dich ist. Ein Leben, in dem du das Gefühl hast, du bist hier richtig. Das ist mein Platz. 

Es geht nicht um deinen Partner*in.

Es geht um dich. Und es ist alles andere als wertschätzend ihm/ihr den „schwarzen Peter“ zuzuschieben. Denn gehst du den Weg weiter, wird dir klar, dass das auch der Weg in deinen inneren Frieden ist. Dein Weg in deine Unabhängigkeit, frei von Meinungen anderer. Auch das kann erstmal befremdlich sein. Weil wir bisher Meinungen anderer als Gradmesser, oder als eine Art Leitplanken in unserem Leben benutzt haben. 

 

Man sagt, es gibt keine Garantie.

Da bin ich mir nicht so sicher. Wenn du deinen Weg nicht gehst, deinem Gefühl nicht folgst, hältst du dir den Deckel auf dem Kopf. Und schließt die Tür zu deinem Herzen. In diesem Zustand könnten wir auch die Frage stellen, was passiert dann mit deiner Partnerschaft? Garantiert nicht freudvoll, neugierig und lebendig.

Wenn du deinen Weg gehst, wirst du dir deiner selbst immer sicherer und vertraust. Die Angst vor den Ängsten schwindet. Und dann darf alles kommen. Weil du spürst und fühlst. Das sind deine Anker. Das ist dein Kompass. 

Und so, nur so, kann auch dein Partner*in wachsen und sich zeigen, wie er ist.

 

Mach du den Anfang.

Dein Leben in Freude, ist deine lebendige Beziehung zu dir selbst. In Freude, Neugier, Harmonie und Klarheit. Und wie könnte es anders sein, sind auch das die wundervollen „Zutaten“ einer langl(i)ebigen Partnerschaft. 

Melde dich von Herzen gerne. Wie du weißt - klicke auf meinen Link - kostenloses Erstgespröch.

🌸 Ich freu mich auf dich….

💕 von Herzen Frau

👑 Claudia 

 

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Claudia Pardon

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