Eine Affäre mit Mister Alkohol

Stimmt deine Beziehung nicht, suchst du dir eine Affäre?

 

Ist Mrs. / Ms. Right nicht verfügbar, ist es vielleicht die Flasche mit Promille.

Die Wirkungen sind jedoch nicht einer leidenschaftlichen Nacht mit Mister Right gleichzusetzen.

 

 

Defekte Waschmaschine, unerledigte Rechnungen und immer wieder die Überlegung: „Bin ich grad wirklich glücklich?“ „Will ich das, wie es ist, wirklich?“

Mit dem/der Partner*in darüber zu sprechen, ist nicht möglich. 

 

Bin ich wirklich mit nichts zufrieden? 

 

„Die Worte klingen in meinen Ohren: „Sie doch mal zufrieden.“

Ich kann nicht schlafen.

Bin ich wirklich unzufrieden?

Also, bin ich wirklich mit nichts zufrieden?

 

Doch es fühlt sich nicht richtig an.

Ich wälze mich hin und her. 

Kann nicht schlafen. 

Stehe morgens gerädert auf. 

 

Abstand. Ich brauche Abstand. 

Mit nem Wein gelingt es mir alles ein wenig leichter zu nehmen. 

 

Das mache ich ein paar mal.

Es tut mir gut, so meine ich.

Ich schlafe besser - meine ich. 

 

Irgendwann überlege ich nicht mehr. Automatisch öffne ich am Abend die Flasche Wein.

Aus einem Glas werden zwei und später die halbe Flasche. 

 

Ich komme nicht so gut aus dem Bett.

Das ignoriere ich.

Irgendwann merke ich es nicht mehr.

 

Es gehört zu meinem Alltag.“ 

 

 

Die Meisten von uns schlafen mit Alkohol besser ein und dann?

 

Alkohol verstärkt die erste Tiefschlafphase. Das ist das, was wir als angenehm empfinden. 

Auch, weil viele mit Alkohol schneller einschlafen.

Doch Alkohol schwächt die REM /und Traumphasen.

Das klingt erstmal nicht so dramatisch. 

 

Die zweite Nachthälfte wird mit Alkohol tendenziell unruhig und wir wachen öfter auf. 

 

Um jedoch erholsam zu schlafen, brauchen wir alle Schlafphasen in bester Qualität.

Denn Schlaf ist nicht nur bewegungslos im Bett zu liegen.

 

Schlaf ist vor allem Stärkung deines Immunsystem.

 

Doch wir lernen auch im Schlaf. 

Wir sortieren unsere Gedanken

Erinnerungen werden abgespielt um sie „in uns“ zu integrieren.

Nicht als einzelne Gedanken, sondern um das Erlebte in Zusammenhänge zu bringen. 

Dazu ist es notwendig bestmöglich in die Schlafphasen zu kommen und ungestört bei diesem Prozess zu sein.

D.h. Es dürfen keine neuen Erlebnisse dazu kommen. 

Da sonst dieser Prozess gestört wird, d.h. nicht dem tatsächlich Erlebten entspricht. 

Im Schlaf entsteht ein abstraktes Bild deiner Erfahrung und diese verlieren ihre Emotionaliät. 

Es werden all die kleinen und großen Erlebnisse miteinander verknüpft. Daraus leiten sich Regelmäßigkeiten ab.

Das ist wichtig, sonst würde uns jedes neue Einzelerleben sofort zu neuen Handlung zwingen, weil wir es nicht einordnen können. 

Stell dir mal vor, du müsstest bei jedem neuen Gedanken, TUN deinen Kompass neu und anders eichen. Wir würden verrückt. 

 

Zurück zum Alkohol. 

Alkohol lässt nicht zu, dass diese Prozesse optimal laufen. 

 

Du bemerkst es in Abgeschlagenheit, schlechter Laune, Antriebslosigkeit.

 

Gegen ein Gläschen Wein ist nichts einzuwenden.

Sei ehrlich zu dir und frag dich, warum du dir diese eine ;-) Glas jetzt GÖNNEN willst.

Wir sind Weltmeister im Betrügen. Haben immer Gründe die Dinge zu tun, oder eben nicht. Willst du dich wirklich besser fühlen, in deine Energie kommen und KLARHEIT für dein leben? Dann gibst es JETZT in den Spiegel zu schauen. 

Unterdrückst mit Mister Alkohol (gibst auch für andere Genussmittel) deine wahren Bedürfnisse? 

Und / oder erdrücken dich „nüchtern“ deine Sorgen?

 

Es ist immer wieder das Gleiche.

Kümmere dich bei Tag um die Themen, die dich beschäftigen.

 

Dinge, die dich immer wieder einholen, die dich in der Nacht verfolgen, oder dich nur mit Alkohol vergessen lassen, gehören „angeschaut“.

 

Sei dir sicher, dass die Dramen sich meist in unseren Köpfen abspielen und in der Nacht noch größer erscheinen.

 

Du bist aus Mut gemacht. Trau dich.

Es ist gut und wird großartig.

 

Ich freu mich auf dich und 

JETZT ❣️ICH

 

P.S. 

 

Die Leber steht für Wut

 

Am Rande erwähnt, wenngleich sehr bedeutend, ist in dem Zusammenhang die Leber. Die mit dem Abbau von Alkohol in Höchstform aufläuft, um unseren Körper so lange es möglich ist, unbeschadet zu lassen. Unsere Organe funktionieren, wenn sie im Fluss sind, also durch nichts behindert werden. Weder durch Giftstoffe, lymphatische Staus, muskuläre Verspannungen und emotionaler Belastungen / Gedanken - hier ist der Übergang zu Glaubenssätzen und deiner Denkweise. 

Der Leber werden die Emotionen Wut, Zorn und Frustration zugeordnet. Steckst du in diesen Emotionen, staut sich der Leberfluss. Oft kommen die bekannten Genussmittel (in hohen Dosen sind sie Gift für uns) hinzu, ist der Teufelskreis perfekt. Dieser endet mit einem unerholten Schlaf und startet morgens mit schlaffen, müden Gedanken. 

 

Doch es ist zu jeder Zeit möglich und zwar gut möglich, da auszusteigen. 

 

Nochmals von Herzen

Claudia 

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Claudia Pardon

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